Erfolge der Homöopathie Ihre größten und nachhaltigsten Erfolge erzielt die Homöopathie auf dem Gebiet, auf dem die Universitätsmedizin nur palliative (dh. lindernde, nicht heilende) Verordnungen bereit hält, auf dem Gebiet der chronischen Erkrankungen wie beisspielsweise bei: - chronischen Hauterkrankungen, wie der Psoriasis oder Neurodermitis - Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises wie Arthritis, Arthrose und Ischialgien - chronische Magen- und Darmerkrankungen wie der Colitis ulcerosa oder dem Morbus Crohn - bei Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis - bei Erkrankungen der Niere und Blase wie bei der Nephritis und der Zystitis - bei Nasen- und Nasennebenhöhlenerkrankungen wie chronischen Schnupfen oder deer Sinusitis - bei chronischen Ohrenentzündungen wie der otitis media - bei chronischen Halsentzündungen wie der angina tonsillaris - bei Sehbeschwerden wie dem Glaukom oder dem Katarakt - bei allen allergischen Erkrankungen - bei chronischen Lebererkrankungen wie beispielweise der Hepatitis - bei Regelbeschwerden wie der Dysmenorrhoe - bei Depressionen Auch die Skepsis hat ihre Berechtigung, denn es gibt Grenzen der Homöopathie, die sich beispielweise so darstellen: Keine Heilung, sondern nur noch Linderung ist erzielbar bei Erkrnkungen wie - Krebs im äußerst fortgeschrittenen Stadium, d.h. bei weitgestreuter Metastasenbildung und stark geschwächter Lebenskraft - bei schweren Lähmungserkrankungen wie der amyotrophen Lateralsklerose und teiweise auch bei fortgeschrittener Multipler Sklerose - generell bei todesnahen Menschen, deren Lebenskraft irreversibel geschwächt ist - bei schweren mentalen Erkrankungen wie einer schweren Paranoia - um nur einige Beispiele zu nennen.
Die ideale Heilweise Wenn Sie Ihrer Fantasie freien Lauf ließen, dann würden Sie vermutlich folgende Wünsche an eine ideale Heilweise haben: a) Die ideale Heilweise soll meine Krankheit ohne irgendwelche schädlichen Nebenwirkungen - wie sie in der herkömmlichen Medizin nahezu unvermeidlich sind - heilen; auf keinen Fall soll eines meiner Krankheitssymptome um den Preis des Auftretens eines neuen Krankheitssymptoms beseitigt werden. b) Die ideale Heilweise soll meine Gesundheit dauerhaft und nicht nur vorübergehend ( wie bei Asthmatikern die Benutzung des Sprays) herstellen. c) Die ideale Heilweise soll mich nicht nur von lästigen oder gar unerträglichen Krankheitssymptomen befreien, sondern zugleich mich auf eine neue Ebene der Gesundheit katapultieren, d.h. mir mehr Lebensfreude, mehr Schaffenskraft, mehr Gesamtenergie und mehr Gelassenheit verschaffen. d) Die ideale Heilweise soll mit nur einem oder höchsten zwei Heilmitteln, die mir von ein und demselben Homöopathen zu einem bestimmten Zeitpunkt gegeben werden, alle Störungen meines Organismus beseitigen; sie soll auf jeden Fall das Dilemma der herkömmlichen Medizin, die den Kranken mehreren Spezialisten und damit mehreren, untereinander unkoordinierten und häufig auch unverträglichen Medikamentengaben ausliefert, vermeiden. e) Die ideale Heilweise soll schnell wirken. f) Die ideale Heilweise soll für mich erschwinglich sein. Sie werden skeptisch einwenden: das ist reines Wunschdenken! Dieses Wunschdenken wurde Wirklichkeit und zwar durch das Wirken des Arztes Samuel Hahnemann (1755 - 1843), der eine Heilmethode entdeckte, die die schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit " bewirkt (§ 2 seines Organon ). Er nannte diese Heilmethode Homöopathie, was sich von den beiden griechischen Begriffen " homoion" = ähnlich und "pathos" = Leiden ableitet. Die Homöopathie erprobt Ihre Heilmittel, die aus dem Pflanzenreich, dem Tierreich, dem Mineralreich, dem Reich der chemischen Elemente und dem Reich der Krankheitserreger stammen, ausschließlich an Menschen und lehnt Tierversuche ab.Wie wird durch die Homöopathie Heilung bewirkt? Die Gegner der Homöopathie, allen voran die Vertreter der Pharmaindustrie, lehnen die Homöopathie meist mit zwei Argumenten ab: - ihr Wirkungsmechanismus sei noch nicht erforscht - soweit die erstaunlichen Heilerfolge nicht mehr zu leugnen sind: dies sei die bekannte Placebowirkung Was den ersten Einwand betrifft, so sei bereitwillig eingeräumt, daß der Wirkungsmechanismus der Hochpotenzen derzeit noch nicht geklärt ist. Als Einwand kann das aber nur derjenige gelten lassen, der meint, Phänomene, die durch den derzeitigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht erklärbar sind, könnten nicht existieren. Der Placeboeinwand erledigt sich schon dadurch, daß die außerordentlichen homöopathischen Heilerfolge auch bei der Behandlung von komatösen Patienten, von Tieren oder von Pflanzen erzielt wurden. Der von Hahnemann zwar nicht entdeckte, aber erstmals ernstgenommene und realisierte Gedanke der Homöopathie ist ebenso einfach wie genial: Man heile nicht durch Anwendung des Gegensatzprinzips ( Fieber durch Antifiebermittel, Krankheitserreger durch Antibiotica bekämpfen), man heile durch Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips. Vereinfacht heißt das: Viele Naturstoffe, in relativ kräftigen Dosen eingenommen, erzeugen beim Gesunden spezifische Krankheitserscheinungen sowie einen spezifischen Gemüts- und Geisteszustand..Der Naturstoff, der in unverdünntem Zustand beim Gesunden eine solche Kunstkrankheit mit ihren ganz spezifischen seelischen und geistigen Symptomen erzeugt, kann in abgewandelter, d.h. potenzierter Form genau die Krankheit eines Kranken heilen, die von ihren Symptomen und ihrem Geistes- und Gemütszustand her der Kunstkrankheit des Gesunden entspricht. © Reinhard Schober Fenster schließen |